In Wien soll die installierte Photovoltak-Leistung bis zum Jahr 2030 auf 800 Megawatt-Peak gesteigert werden. Seit Beginn der Wiener Sonnenstrom-Offensive im Jahr 2021 arbeitet die Stadt Wien daran, die bestmöglichen Rahmenbedingungen für die Erreichung dieses Ziels sicherzustellen. Einen wesentlichen Beitrag können in diesem Zusammenhang auch Photovoltaik-Fassadenlösungen leisten. Vertikal angebrachte Module profitieren von einem niedrigen Sonnenstand im Winter und produzieren vergleichsweise mehr Strom. Nebenbei können sie aufgrund der Vielfalt der verfügbaren Modelle auch als Witterungs-, Lärm- und Wärmeschutz oder als besonders innovatives Gestaltungselement eingesetzt werden.
Im Rahmen des Marktplatzes zu Photovoltaik-Fassadenlösungen wurden der Austausch und die Vernetzung zwischen Akteuren auf dem Photovoltaik-Markt, Immobilieneigentümer*innen und Hausverwaltungen sowie Planer*innen gefördert. Sowohl anbieter- als auch anwenderseitig wurde den Teilnehmer*innen von Vertreter*innen der Branche ein Einblick in wichtige aktuelle Marktinformationen gegeben.
Folgende Unternehmen gaben anwenderseitige Einblicke:
- Hausbetreuung Attensam GmbH
- WIENER LINIEN GmbH & Co. KG
- Lang Consulting
- Schachinger Immobilien- und Dienstleistungs-GmbH & Co. OG
Folgende Unternehmen präsentierten anbieterseitige Lösungen:
- ertex solartechnik GmbH
- DAS Kraftwerk GmbH
- DOMICO Dach-, Wand- und Fassadensysteme KG
- mo energy systems GmbH
- Reinhard Eder Blechbauges.m.b.H.
Die präsentierten Unterlagen finden Sie hier:
Ein zentrales Element der Veranstaltung bildete die Diskussion an Thementischen, an denen verschiedene praxisrelevante Fragestellungen vertieft werden konnten. Behandelt wurden inbesondere wirtschaftliche, rechtliche, technische und gestalterische Aspekte von Photovoltaik-Fassadenlösungen in Neubau und Bestand, im Wohnbau sowie bei Betriebsgebäuden. Die Zusammenfassung zeigt, unter welchen Rahmenbedingungen Fassaden-Photovoltaik wirtschaftlich sinnvoll sein kann, welche planerischen und genehmigungsrechtlichen Anforderungen zu beachten sind und wie gestalterische Qualität auch in sensiblen Stadt- und Denkmalschutzbereichen möglich wird. Darüber hinaus werden zentrale Hürden identifiziert und mögliche Hebel diskutiert, um die Umsetzung künftig zu erleichtern. Das Dokument richtet sich damit an Planer*innen, Bauherr*innen, Eigentümer*innen von Gebäuden und alle, die sich mit der Integration von Photovoltaik-Fassadenlösungen in den urbanen Raum befassen.
Die Zusammenfassung der zentralen Ergebnisse der Diskussionsgruppen finden Sie hier.
Diese Veranstaltung wurde von der Klima- und Innovationsagentur Wien durchgeführt und fand im Auftrag der Abteilung Energieplanung der Stadt Wien und in Kooperation mit der Wohnen Plus Akademie, dem Bundesverband Photovoltaic Austria und der Österreichischen Technologieplattform Photovoltaik statt.
