Energiegemeinschaften für Betriebe

Insbesondere in dicht bebauten Stadtgebieten mit vielen Mehrparteienhäusern und Bürogebäuden können gemeinschaftliche Erzeugungsanlagen (GEA) dazu dienen, die eigenerzeugte Energie direkt in der Gemeinschaft zu verbrauchen. 

Die gemeinschaftliche Erzeugungsanlage ermöglicht die Verteilung des Stroms vom Dach entlang der Hausleitung an die Bewohner*innen. So können sich etwa Mieter*innen und Eigentümer*innen in Mehrparteienhäusern, aber auch in Bürogebäuden oder Einkaufszentren zusammenschließen, um gemeinsam eine Photovoltaikanlageanlage zu errichten und zu nutzen.

Bleibt nach der Verteilung im Haus noch Strom übrig, wird dieser in das Netz eingespeist. Im Fall von mehrgeschoßigen Wohngebäuden ist die Dachfläche und damit die potentielle Fläche für die Energieerzeugung in Relation zum hohen Stromverbrauch relativ klein. Damit gelingt ein hoher Eigenverbrauchsanteil und die Überschusseinspeisung bleibt gering.

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